Das Feuer eröffnet den Mai

30.4.2021

Der Ursprung der Walpurgisnacht geht auf „Beltane“, ein altes europäisches Volksfest, zurück. Es markierte in der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai den Beginn der Sommerzeit, verbunden mit Fruchtbarkeitsfesten und Freudenfeuern. Der Schleier zur Anderswelt – der Welt der Götter und Ahnen – ist dazu besonders dünn. Dieses ausschweifende Treiben zum Abschied der kalten Jahreszeit wurde aber mit der Christianisierung als Hexenwerk verteufelt. Es entstanden Geschichten von Hexen, die in der Nacht mit dem Besen übers Land ritten, um sich auf den Bergen mit dem Satan zu vermählen…Der sogenannte Hexenbesen war jedoch ein einfacher Gegenstand aus Weidenruten, mit dem sich die Frauen nicht in die Lüfte erhoben, sondern ihre magischen Plätze zu den Festen reinigten, schützten und abgrenzten…Wir alle wissen, was diese Geschichten um diese Frauen (auch Männer) anrichteten.Diese weisen Frauen hatten wunderbares Wissen über Heilpflanzen, Sonne und Mond.


Johann Wolfgang von Goethe, der 1777 erstmals den Brocken (volkstümlich Blocksberg genannt, höchster Berg im Mittelgebirge Harz, Sachsen-Anhalt ) bestieg, verewigte die Walpurgisnacht im „Faust“ als die große jährliche Hexenversammlung:

„Die Hexen zu dem Brocken ziehn, die Stoppel ist gelb, die Saat ist grün. Dort sammelt sich der große Hauf, Herr Urian sitzt oben drauf. So geht es über Stock und Stein. Es farzt die Hexe, es stinkt der Bock.“


Heiße den Mai mit wunderbaren herzöffnenden blumigen Aromen willkommen…

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